Suchtselbsthilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

Suchtselbsthilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

Was macht mein Leben schön?

Sie trinken ein oder zwei Bier am Abend.
Alkohol trinken wird schnell zur Gewohnheit.
Dann macht Alkohol krank und einsam.

Trinken sie zuviel?

Möchten Sie daran etwas ändern?
Wie das Leben ohne Alkohol Spaß machen kann, können Sie zusammen mit anderen in diesen Gruppen entdecken.
Kommen Sie einfach vorbei.

Kommen Sie zum Selbsthilfe-Treff Alkohol!

Es gibt zwei Treffpunkte für den Selbsthilfe – Treff Alkohol

  • Mittwoch 17:00 - 19:00 Uhr
  • Donnerstag 16:00 - 18:00 Uhr

Netzwerk Selbsthilfe, Faulenstraße 31,
im Raum "Junge Selbsthilfe" im Erdgeschoss.
Haltestelle Radio Bremen, Linien 2/ 3/ 25

Der Treff ist kostenlos.
Mehr Informationen gibt es im Flyer

Anmelden kann man sich im Netzwerk Selbsthilfe: Tel. 0421 - 70 45 81

Informationen über das Projekt

Der Konsum von Suchtmitteln gehört zur Normalität unserer Gesellschaft. Von dieser Problematik sind auch Menschen mit einer geistigen Behinderung betroffen.

Im Zuge der sich verändernden Lebensbedingungen der behinderten Menschen zu mehr Autonomie und Teilhabe ergeben sich neue Perspektiven in der Lebensgestaltung. Seither ist aber auch eine deutliche Veränderung des Suchtverhaltens geistig behinderter Menschen beobachtbar.

Die stetigen Zunahmen von Suchterkrankungen in dieser Zielgruppe, machen den Ausbau des Versorgungsnetzes dringend erforderlich. Bisherige Erfahrungen von Selbsthilfegruppen zeigen, dass es nur sehr vereinzelt gelingt Menschen mit einer geistigen Behinderung in einer Selbsthilfegruppe zu integrieren. Den Zugang zur Selbsthilfe ermöglichen wir durch unser Projekt.

Das Projekt Sucht und geistige Behinderung ist eine Kooperation zwischen dem Netzwerk-Selbsthilfe, Gesundheitsamt Bremen und MartinsclubBremen e.V. Seit 2015 ermöglichen wir Menschen mit geistiger Behinderung sich über ihren Suchtmittelkonsum auszutauschen.

Dieser Austausch findet in einem geschützten Rahmen in Form von begleiteten Selbsthilfegruppen statt. Neben dieser Auseinandersetzung bringt der Austausch über Suchtmittelkonsum einen Gewinn für einen Zuwachs an Konfliktfähigkeit, Selbstbewusstsein und Abgrenzung in schwierigen Situationen.

Zusammen mit dem Gesundheitsamt Bremen werden wir auch in anderen Städten die Gründung von Suchtselbsthilfe-Treffs zum Thema Alkohol für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung unterstützen.

Ansprechpartnerin:
Inken Berger, Telelefon: 0421 704581
Inken.Berger@netzwerk-selbsthilfe.com