Projekthintergrund

Süchte gehören zur Normalität unserer Gesellschaft. Etwa 10 Mio. Menschen in der Bundesrepublik weisen einen riskanten Alkoholkonsum auf.

Der Konsum von Suchtmitteln gehört zur Normalität unserer Gesellschaft. Von dieser Problematik sind auch Menschen mit einer geistigen Behinderung betroffen.
Im Zuge der sich verändernden Lebensbedingungen der behinderten Menschen zu mehr Autonomie und Teilhabe ergeben sich neue Perspektiven in der Lebensgestaltung. Seither ist aber auch eine deutliche Veränderung des Suchtverhaltens geistig behinderter Menschen beobachtbar. Es ist davon auszugehen, dass ihr Suchtverhalten dem der übrigen Bevölkerung entspricht.

Die stetigen Zunahmen von Suchterkrankungen haben ein breites Versorgungsnetz erforderlich gemacht. In den letzten Jahren ist eine deutliche Veränderung im Suchtverhalten geistig behinderter Menschen zu beobachten. Der Zugang zur Selbsthilfe ist für diese Zielgruppe bisher noch nicht erschlossen.

Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Bremen und dem Martinsclub Bremen e.V. haben wir ein Konzept erarbeitet, wie auf diesen Bedarf im Rahmen der Selbsthilfeförderung reagiert werden kann.

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts der drei Partner wurde ein zielgruppenspezifisches Angebot zum Thema Sucht und geistige Behinderung entwickelt.

Dieser Austausch findet in einem geschützten Rahmen in Form von begleiteten Selbsthilfegruppen statt. Die Gruppe soll Austausch und Auseinandersetzung mit dem eigenen Suchtmittelkonsum ermöglichen.

Mit diesem Projekt wollen wir der Zielgruppe einen barrierefreien Zugang zur Selbsthilfe ermöglichen.

Das Projekt wird von der Krankenkasse BKK Dachverband gefördert.

Logo des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen